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Hallo Azarel, ich habe mit Specialized vor Ort in Hamburg gesprochen. Offiziell ist es auch Versicherungsgründen nicht umsetzbar. Das Unternehmen würde gegen Aspekte der Sicherheit verstoßen, falls ein Unfall nach dem Umbau passieren würde. Das Fahrrad ist für den Umbau am Lenker nicht ausgelegt. Daher ist ein Umbau nicht vorgesehen und bei Unfall nicht durch eine Versicherung abgedeckt. TÜV Sicherheit spielt natürlich auch mit hinein. Mit wurde aber durch die Blume mitgeteilt, dass ein Bastler durchaus ein Umbau vornehmen kann. Allerdings war mir das Risiko doch zu hoch. Nachher passiert ein Unfall und hinterher kommt keine Versicherung auf, weil ein nicht legaler Umbau am Lenker vorgenommen wurde. Fazit: Ich habe mein Specialized Como Größe L erfolgreich verkauft und mir das identische Bike in einer Black Friday Aktion in Größe M zugelegt. Erst jetzt habe ich gemerkt, dass Größe L zu groß war. Ich sitze jetzt besser und habe mir Hörner (GP5) am Lenker installiert. So habe ich eine hohe und eine niedrigere Position, die ein statisches sitzen verhindern. Auf längere Strecke absolut empfehlenswert. Ich hoffe, ich könnte etwas zur Aufklärung beitragen. Beste Grüße Christian2 points
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Problem gelöst 🙂 Ich habe bevor das Problem auftrat den Zahnriemen am Motor überprüft. Dabei habe ich versehentlich den Deckel unter dem sich die Elektronik befindet nur kurz angehoben 😞 Folge: beim aufsetzten des Deckels sind die beiden Pins auf dem Foto nicht wieder in die dazugehörige Buchse gerutscht. Nach einiger Recherche habe ich ein Video gefunden, wo das ganz gut erklärt wird. Viele Grüße Jens2 points
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Hi Jens, wenn du Glück hast ist es vielleicht nur die Knopfbatterie in der Anzeige. würde die zuerst tauschen. Bei mir war es fast dasselbe blinken wenn ich mich recht erinnere und damit war der Fehler behoben. Viele Grüße, Jens2 points
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Hallo Patrik, zum Dämpfer kann ich nichts sagen. Aber die Adapter und mehr sollten schon dabei sein. Das würde ich reklamieren! Bei mir waren noch Bremsspreizer und eine Lehre zum Einstellen des Schaltwerks dabei. Auch TL-Ventile, wenn man auf tubeless umbauen möchte. Weiter noch einige Teile, die ich nicht zuordnen kann. Trotzdem ist es traurig, was bei den teuren Bikes alles nicht dabei ist. Das ist schon ein Armutszeugnis von Specialized oder deinem Händler.2 points
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Avid Bremsbeläge Disc für Code/Code R/Code RSC/Guide RE ab Modell 2011. Die Disc Bremsbeläge von Avid sind ein Original-Ersatzteil und für die Code- und Code R-Scheibenbremse ab Modell 2011 geeignet. Du kannst sie wahlweise als Sintermetall-, organische oder organische Version auf Aluminiumträgerplatte erhalten. Vorteil: Reduzierung der Geräuschentwicklung beim Bremsen bei Trockenheit und Nässe. Sehr gute Bremsleistung mit präziser Dosierbarkeit. Nachteil: Erhöhter Verschleiß und Fading-Tendenz durch organisches Belagmaterial. Kompatibilität: AVID/SRAM Code ab 2011 | SRAM Guide RE https://www.sram.com/de/service/articles/selecting-the-correct-sram-hydraulic-disc-brake-pad2 points
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Seid Gestern - Akku 3/4tel voll - nach Einschalten blinkt die Akkuanzeige blau rot - wobei man beim Fahren mit Motor keine Leistungsreduzierung merkt! Nach gewisser Zeit Blinken schaltet das Levo auf normale Anzeige um!!! Laut Internet könnte es am BMS liegen das man Reseten sollte? Vermutlich hat die Platine einen fortschreitenden Memory Effekt der zunehmend die nutzbare Kapazität des Akkus reduziert. Maßnahme 2x Entladen - voll Laden und 15 Sekunden Ein-Ausschalter des Akkus drücken und dadurch Reseten - obs stimmt sei dahin gestellt??? Bin zu meinem Händler gefahren: Es gibt in dieser Platine eine Knopfzelle - also zuerst diese wechseln - Arbeit von 15 Minuten - und wenn Fehler nach wie vor vorhanden ist - dann liegts vermutlich am Akku - überprüfen!!! Knopfzelle gewechselt - Problem beseitigt - SUPER Job meines Händlers!!! Vielleicht auch für den Einen oder Anderen mit solcher Fehlermeldung eine Hilfestellung? Grüße aus TIROL2 points
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Hallo Ben, Es hat eine lange Zeit gedauert aber wenn man selber dann doch nicht so tief in die Technik einsteigen kann ist alles immer sehr langwierig. Hier ein kurzer Zwischenstandsbericht. Das es bei Specialized zu langen Ausfallzeiten wegen der ErsatzteilBeschaffung kommt hatte ich schon gehört 🫣 nun mache ich auch die leidvolle SelbstErfahrung. der Kontakt mit dem Händler ist gut und ich kann mich auch nicht beschweren. Das gerade jetzt sehr viel los ist kann ich mir gut vorstellen. Die Rückmeldung nach einigen Tagen Wartezeit ist folgende: Das Motorkabel soll ausgetauscht werden - ist aber verfügbar sprich lieferbar. Das Remote-Kabel ist defekt. Artikelnummer S186800001original Verbindung / Stecker im 2018er gibt es nicht mehr und wurde ausgetauscht gegen die neue Version S196800025. Diese ist aber leider, wie es bei Specialized wohl öfter vorkommt, einfach ab Werk nicht lieferbar. Also liegt mein Drahtesel solange im Trockendock bis ich eine Ausgabe der alten oder neuen Remote auftreiben kann. Ich bin mit dem Schrauber, der meinen Pflegefall betreut so verblieben, das ich mich parallel nach Ersatz umschaue und mich melde wenn ich was finden sollte. ich hab ja schon viel mit ErsatzteilKnappheit und Lieferengpässe mitgekriegt aber das man dem Händler noch nicht einmal einen ungefähren Zeitrahmen nennen kann ist keine gute servicegrundlage. ich habe jetzt über nubuk bike und einen Händler in England die beiden fehlenden Teile bestellt und hoffe das es die richtigen sind und das sie schnell da sind. Und auch der Händler sie bitte einbaut damit ich vor Ort auch ausprobieren kann ob alles zusammen funktioniert. Man ist das peinlich allen Einzelteilen nachlaufen zu müssen und dann zu hoffen das der Händler, dem man jetzt die Teile gebracht hat auch guckt das es läuft. 🫣 Aber ich habe noch Hoffnung…. Aber seit 2 Monaten fahre ich schon wieder bio2 points
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Hallo zusammen. Ich bin gerade zufällig über diesen älteren Eintrag gestolpert. Bei "aktive Geschwindigkeit des Radarpipsers" gehört ein Wert über Null. Der Radumfang stimmt auch nicht so ganz. VG2 points
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GOOD NEWS! Wir sind heute zu der Werkstatt gefahren um den Vado zur Reparatur da zu lassen. Zu unserer Verwunderung wurde das Bike sofort auf den Montageständer fixiert. Haben ca 1 Stunde dort verbracht (zwischendurch war immer wieder andere Kundschaft da), nebenbei nett geplaudert. Das 4-adrige Kabel wurde sauber getrennt. Danach mit Quetschverbindern wieder verbunden und zum Schluss mit Isolierband ummantelt. Tah-Dah! Alles funktioniert wie gewohnt! Keine Fehlermeldung mehr! Kosten komplett: 33€ 😳. Ich habe mich fast auf den Ar… gesetzt! Mega!!! Herr Lindner ist kompetent, freundlich und sehr entspannt! So geht Service! Falls jemand aus der Nähe kommt, der Laden ist in Kierspe! https://www.fahrrad-haase.de1 point
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Kleines Update: Meine Frau hat einen Termin für den kommenden Mittwoch in einer Fahrradwerkstatt bei uns in der Nähe bekommen. Übrigens eine Werkstatt die alle Marken annimmt, unabhängig davon, ob man bei denen ein Fahrrad gekauft hat oder nicht. Die wollen versuchen das beschädigte Kabel vom Radar diese Woche noch zu reparieren. Wir hoffen, dass nach dieser Reparatur das System wieder funktioniert. Ich berichte!1 point
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@DaFa Gerne! Ich bin sehr gespannt, ob das entfernen/austauschen des Radars unser Problem lösen wird. Ich würde es ja selbst entfernen, aber meine Frau möchte es lieber durch eine Werkstatt machen lassen. Das ist wirklich kurios. Das Gefühl habe ich auch, dass Specialized dieses Problem nicht auf dem Schirm hat. Ich werde berichten!1 point
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Hallo Christian! Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Meine Frau fährt Größe S. Kleiner geht ja nicht mehr. Etwas „illegales“ würde sie sowieso niemals mitmachen, obwohl ich bastelfreudig bin. Mir ist das Risiko dann auch zu hoch im Falle eines Unfalls. Freut mich, dass du eine gute Lösung für dich gefunden hast! Allzeit gute Fahrt wünsche ich dir! Beste Grüße Azrael1 point
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Ja, ich meinte: manchmal haben die die SRAM Beläge im Sale zum Preis der Quaxar.1 point
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Die organischen Beläge von SRAM gibt es manchmal im sale, bspw. bei Bike Discount. Da kannst Du die ebenfalls für unter 10 € schnappen. Schön, dass es funktioniert mit den Belägen!1 point
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Hallo Mein Levo Comp Alloy 2023 hatte das gleiche Problem - es begann bei ca. 6000 km: gleiches Geräusch nur beim Treten - mit oder ohne Motorunterstützung - und im Takt der Radumdrehung. Mein Mechaniker hat das Problem nicht gefunden. Weil es nur unter Last (Treten) auftrat - nicht im Leerlauf - vermutete ich dass der Freilauf schuld ist. Und tatsächlich: Ich habe den Leerlauf zerlegt - Klinken auch rausgenommen, alle Teile mit Spriitus gewaschen (Tuch, Schwamm, Wattestäbchen), neu eingefettet und wieder zusammengebaut. Danach war das Geräusch weg und auch nach 500 km blieb es still. Ich vermute also, daß Staub in den Leerlauf eingetreten war (ich fuhr viel auf staubigen Wegen) und dieser das kratzende Geräusch verursacht hat.1 point
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Ich checkte also mal die Produktnummer bei Rock Shox und fand den Preis für das rebuild kit heraus. Mit knapp 35 € wirklich ok. Öl und Werkzeug hatte ich eh zu Hause. Zunächst musste mal der Dämpfer auseinander, als das Kit da war. Die Luftkammer konnte man easy entfernen. Doch dann ging es an die Entfernung des Dämpferkörpers. Alle Ventile waren offen und entfernt und dennoch... schraubte ich den Körper auseinander und mit einem lauten Knall beförderte sich das Öl des Dämpfers überall hin. Auf mich, auf den Schraubstock, auf das Werkzeug an der Wand, auf die Tüten des rebuild kits, auf den Fußboden, und so weiter und so fort. Was für eine riesen Sauerei. Da war intern wohl etwas so kaputt, dass sich Druck gefangen hat und dann mit einem Schlag entleert hat. Schöne Scheiße! Also erstmal alles sauber machen. Was darin zum Vorschein kam sagte deutlich: ja, ich möchte mal Pflege. Soweit war alles ganz ok, allerdings kam dann der Knaller. Im Dichtkit war kein IFP O-Ring drin. Warum wissen weder ich noch Bike Discount. Also musste ich den alten Ring nehmen. Sehr unglücklich, aber am Ende sollte sich herausstellen, dass dieser noch funktional war. Zum Schluss wurde noch entlüftet, was etwas hampelig war. Das musste ich 3x machen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen. Aber dann war der Dämpfer wieder intakt und alles konnte für den finalen Zusammenbau zusammengetragen werden. Und das Endergebnis einer langen Instandsetzung, bei der fast alles hinüber war, kann sich denke ich sehen lassen. Die Kinder, die dieses Geschoss jetzt pilotieren dürfen, kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Es ist auch immer das erste Bike der Flotte, das gegriffen wird. Es hat sich also gelohnt die Zeit und Arbeit zu investieren. Gekostet hat es neben vielen Stunden circa 400 € an Teilen. Sowas kann man nur machen, wenn man selbst schraubt. Im Laden hätte das sicherlich 4-stellig gekostet. Wie gefällt es euch? Solltet ihr auch ein MTB (auch Hardtails) für Kinder und Jugendliche spenden wollen, dann meldet euch bei mir. Wir brauchen noch Bikes. Danke fürs Mitlesen!1 point
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Hallo zusammen, Problem gelöst! Es wurden alle Lager gereinigt, einschließlich der Motorbefestigungen und neu gefettet. Nach der ersten Tour über 30 km - keine Geräusche. 👍😀1 point
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Hallo, auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist, mein kabelgebundenes Radar war auch ohne Funktion. Am Ende fruchtloser Versuche wurde festgestellt, dass das Kabel nach 400 km durchgescheuert war. Angesichts des geringen Abstands zwischen Schutzblech und Laufrad beim Vado 5.0 muss man sich schon fragen, wieso das Kabel mittig durch das Schutzblech geführt wird. Jetzt habe ich zwar etwas unschön zusätzlich einen Kabelbinder durch das Schutzblech, aber das Kabel ist jetzt nicht mehr gefährdet. Beste Grüße Helmut1 point
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Danke Ben, ich hatte die gleiche Frage und Deine Hinweise haben mir echt weitergeholfen.1 point
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Im Original erschienen auf https://rockyforum.de/Thread-ezMTB-Entlüftungskit-für-Bremsen-von-Aliexpress-Bilder-und-Anleitung Vor Jahren habe ich mal ein universelles Entlüftungskit von Tuning Bikes in Deutschland gekauft. Da war so ziemlich alles dabei, was man für Formula, Magura, Shimano, Trallala und Hoppsassa braucht. Nun ist mir eine der Billigspritzen verreckt und ich brauchte Ersatz. Da die Dichtungen in dne Spritzen Mineralöl aushalten müssen, habe ich rumgeschaut und das ezMTB Entlüftungskit von Aliexpress gefunden. Vieles von den enthaltenen Komponenten brauche ich eigentlich nicht, aber ich war neugierig und wollte die Qualität der Spritzen mal testen. Heute kam das Kit an und ich habe es einmal durchfotografiert. Die Verpackung war in Ordnung. Insbesondere die Hartplastikschachtel als Aufbewahrungsbox dürfte einen guten Dienst verrichten. Typisch chinesisch würde ich die exzessive Nutzung von Folie und Plastiktütchen bezeichnen. Innen findet man allerlei nützliche Dinge, vor allem die auf den Bildern zu sehenden Schlauchklemmen, Belagersatzspreizer und Entlüftungsblocks. Auf dem folgenden Bild sieht man ein für Shimanofahrer nützliches Werkzeug, eine Schlauchklemme (oval). Falls ihr euch wundert, welche Schlauchgröße man bei Ebay als Ersatz kaufen sollte: 6mm außen und 4mm innen. So schaut die Spritze aus. Eine gut lesbare Skala ist drauf mit angeblich 20 ml Markierung. Der Spritzenkopf ist schraubbar, falls man diese zerlegen möchte. Bei beiden Spritzen sind zwei Dichtringe enthalten. Der helle Dichtring ist ein Ersatz für den Spritzenkolben. Der schwarze Dichtring ist als Ersatz für die schraubbaren Adapter gedacht. Der Zusammenbau ist dann leichter als Lego. Einfach den passenden Spritzenadapter handfest einschrauben und den Schlauch aufstecken. Dieser hält schön fest und dürfte an Ort und Stelle bleiben während der Benutzung. Für Shimanonutzer ist vielleicht auch der Becher interessant. Dieser hat einen eingebauten Dichtungsstift unten. Diesen kann man öffnen und schließen durch Drücken und Ziehen. Dazu gehört ein Clipadapter ohne Gewinde, den man zunächst auf die Shimano Bremspumpe schraubt und dann den Becher mit seinem Dichtungsstift aufsteckt. Wer nun noch Gravitation zur Entlüftung nutzen will, ganz so wie Shimano es vorschreibt und auch vom Syndicate Rennteam gemacht wird, der bekommt hier einen Auffangbehälter mit einem nützlichen Metallhaken. Diesen kann man dann an der Schwinge unterhalb der Bremse befestigen. Hier das Video vom Syndicate Rennteam zum Gravitationsentlüften: Richtig prima finde ich auf den ersten Blick die ovale Schlauchklemme. Wenn man unten am Bremskörper bei Shimano einen Schlauch aufsteckt und fleißig Flüssigkeit durch das System spült, kann dieser schon mal abfliegen. Das ist einfach schlecht gemacht und eine riesen Sauerei in der Werkstatt. Die Schlauchklemme schliebt man nach dem Aufschieben des Schlauches auf den Entlüftungsnippel und klemmt dort somit den Schlauch. Ich bin sehr gespannt, wie das in der Praxis funktioniert. Auch nett: ein flacher 7er und 8er Maulschlüssel für die Entlüftungsnippel. Wenn man keinen flachen 7er oder 8er besitzt, dann kann man mit diesem Werkzeug unterhalb des aufgesetzten Schlauches den Nippel zu- und aufdrehen. Soweit die größten Bauteile, die in dem Kit für mich relevant sind. Es gibt auch Adapter Magura, Formula und andere Bremsen, die im Kit enthalten sind. SRAMs Bleeding Edge waren in meiner Kiste nicht enthalten. In einem späteren Post zeige ich euch das Entlüftungskit in Benutzung.1 point
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Das Entlüftungsprozedere mit dem Kit im Praxistest. Keine ordentliche Entlüftung ohne saubere Bremse. Daher mussten erstmal die Beläge raus und weit weit weiiiiit entfernt von möglichen kontaminierenden Flüssigkeiten aufbewahrt werden. Danach gab es ein Schaumbad mit Pinselbehandlung. Die Lauge tut den Dichtungen nicht weh und reinigt schonend den Dreck vom Bremskörper. Der selbstgeschnitzte Kolbenblock erlaubt es einzelne Kolben herauszupumpen, um diese mit dem Pinsel zu säubern. Statt des Pinsels kann man natürlich auch Q-Tips verwenden, die man in Mineralöl getunkt hat. Nach dem Putzi kam der ezMTB bleed block zum Zug. Die Passform war akkurat. Die Spritzen wurden dann vorbereitet. Einmal ausgestattet mit einem Gewindeaufsatz für die Bremspumpe und einmal ohne für den Entlüftungsnippel am Bremssattel. Die Gewindeaufsätze scheinen gut abzudichten. Man muss allerdings darauf achten, dass man sie gut handfest anschraubt, da bei etwas zu geringer Spannung auf dem Gewinde Flüssigkeit austritt. Ein schönes Extra des Kits ist die Schlauchklemme, mit der man den Schlauch auf dem Entlüfternippel des Sattels klemmen kann. Während des mehrmaligen Montierens und Demontierens fiel auf, dass die Klemme gut fest sitzt, aber nicht bombensicher ist. Wenn man sich etwas dusselig anstellt, dann hält auch die Klemme nicht alles aus. Aber ich muss sagen, dass sie einen Mehrwert bietet gegenüber dem bloß aufgestecktem Schlauch. Da drunter passt dann auch noch der 7er Maulschlüssel. Gut gemacht, das funktioniert! Wie man sieht funktioniert das Kit und die dunkle Soße zeigt: es hat sich gelohnt. Nun fehlten noch zwei Komponenten, die es noch zu testen galt. Einmal den Becher für die Pumpe und einmal der Auffangbecher mit dem Aluhalter. Eine schöne Lösung hat sich der Hersteller hier ausgedacht. Der Schraubaufsatz für die Bremspumpe erlaubt ein Aufstecken des Bechers. So kann man in Ruhe den Becher aufstecken und auch abziehen während der Schraubaufsatz an Ort und Stelle bleibt. Mit dem Auffangbehälter hatte ich so meine Probleme. Der Aluhalter ist sehr flexibel und fällt gerne von den zu kleinen Öffnungen seitlich im Deckel ab. Dann bot der hier auf dem Bild zu sehende Schlauch etwas viel Spannung, so dass das Einhängen des Behälters schwierig wurde. Der fiel dann entweder von der eingehängten Stelle ab oder der Schlauch flutschte aus dem Behälter. Ich wollte ihn schon beiseite legen, aber im letzten Anlauf habe ich eine gute Position gefunden. Zuletzt zeige ich euch noch ein nettes Feature des Bechers. Dieser hat einen verschiebbaren Schaft, der den Abfluss des Bechers verschließt. Diesen kann man also einfach nach oben ziehen, so ist der Becher verschlossen. Auch hier bleibt der Schraubadapter in der Pumpe. Wieder gilt: gut gemacht! Insgesamt würde ich, bezogen auf die Benutzung mit einer Shimano Bremse, eine sehr gute Beurteilung geben. Benutzbarkeit mit beiden Spritzen 10/10 Benutzbarkeit mit Auffangbehälter 7/10 Preis 10/10 Langlebigkeit ?/10 Ich hoffe dieser Test des Entlüftungskits hat euch informiert und inspiriert euch auch etwas über coole Produkte, die ihr kennengelernt habt, zu schreiben.1 point
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@adlerhorst Diese Teile sind original bei meinem Levo verbaut. Die andere SRAM-Kombination ist in meinem Trike original verbaut. Somit kann ich dir über den Freilauf keine Auskunft geben. Das Trike läuft seit über 8000 km ohne irgendwelche Schaltungs- oder sonstige Probleme. Ich musste auch noch nie etwas nachjustieren. Aber die Kombi auf meinem Trike ist nichts für ein MTB. Mein Levo hat nun knapp 1400 km und die Kombi 'frisst' alles und jeden Untergrund und Steigung. Auch da musste ich noch nichts nachstellen. Ich wollte damit nur sagen, dass du SRAM den Vorzug geben solltest. Mit Shimano war ich leider nie richtig zufrieden. Egal welche Gruppe. Außer XTR und elektronische Schaltung hab ich von Shimano so ziemlich jede Gruppe durch.1 point
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Manchmal geht es ja auch schnell. Es wäre jedenfalls wünschenswert, weil jetzt gerade Saison ist!1 point
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Wenn es das HR ist, dann müssten es die Lager in der Felge sein. Du kannst es prüfen, wenn du im eingebauten Zustand am Reifen oben nach rechts und links wackelst. Dann siehst du ob noch was anderes wackelt oder ob es nur das Rad ist. Die Lager in der Schwinge halten eigentlich ziemlich lange.1 point
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Hallo Patrick, das Hinterrad hat nur Spiel, wenn die Lager defekt sind. Vorausgesetzt, alle Distanzen sind korrekt montiert und die Achse ist fest. Die Speichen sind auch fest?1 point
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Wegen der Umlenkung, ich hab geschaut. Aber online findet man nur die Aluversion. https://webshop.bestbike.de/de/shocklink-levo-19-20-21-mit-lager.html https://webshop.bestbike.de/de/levo-sl-kenevo-gen2-shock-extension-alloy.html1 point
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Hallo, das Evo hat einen anderen Rahmen als das normale Stumpy. Das dürfte in der Form nichts werden. Du kannst die Gabel immer 10 mm. verlängern. 20 mm verändern die Geometrie und Balance schon stark.1 point
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Hallo, anhand der Einstellungen in SC berechnet SC, wieviel Power max. zur Verfügung steht. Wenn man an eine Steigung fährt, sollte man grundsätzlich wenigstens einen Gang runter schalten. Dann steht der Motor sofort oder schneller zur Verfügung. Die Probleme, die du mit Steigungen hast, kann ich nicht bestätigen, da ich hier keine größeren Steigungen habe. Aber bisher hat es eigentlich immer gut funktioniert. Davon abgesehen bin ich einmal eine größere Steigung gefahren und da habe ich kein SC benutzt. Ich schalte da lieber selbst zwischen ECO, Trial und Turbo um, damit ich mich drauf verlassen kann. SC ist meiner Meinung nach für längere, gleichmäßige Touren gedacht, nicht aber für größere Höhenunterschiede. Eigentlich zur Anfahrt zum eigentlichen Trail, wenn man nicht mit dem Auto hinfährt. Ja, die Reserve ist auf den ersten Blickzu groß kalkuliert. Aber SC geht davon aus, dass wenn z.B. 30% Power zur Verfügung stehen sollen, diese auch ununterbrochen genutzt wird. Dann kommt das mit der Restkapazität vom Akku auch hin. Sobald du aber weniger als die berechnete Power nutzt, bleibt auch mehr Rest. Ein zusätzliches Kalibrieren ist nicht vorgesehen. Ich habe gelegentlich nach einiger Zeit SC neu programmiert. Alternativ weniger Kilometer eingeben, als man tatsächlich fährt.1 point
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Baujahr endlich entdeckt. Ich war nun nochmal auf der Specialized Webseite. Auf dieser Seite sind alle Turbo Levos mit Baujahr aufgeführt. https://www.specialized.com/de/de/c/eturbolevo Auf den Abbildungen steht jeweils oben rechts das Baujahr. Wenn ich da mein Turbo Levo Comp Alloy anschaue, finde ich dort 2023. Klicke ich auf die Abbildung kommt mein Bike, wie ich es habe. Also ist meins aus 2023.1 point
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Vielleicht hilft dir die Auflistung der Modelljahre und der jeweiligen Ausstattungsmerkmale: Turbo Levo Comp Alloy 2020 Rahmen: M5 Premium Aluminum Motor: Specialized 2.1, 565W nominal Akku: 500Wh Gabel: RockShox Revelation RC, 150mm Dämpfer: RockShox Deluxe Select+ RT Schaltung: SRAM NX Eagle, 12-Gang Bremsen: SRAM Guide RE, 4-Kolben Laufräder: Specialized 29" Aluminium, tubeless-ready Turbo Levo Comp Alloy 2021 Rahmen: M5 Premium Aluminum Motor: Specialized 2.1, 565W nominal Akku: 700Wh Gabel: Fox Float 36 Rhythm, 160mm Dämpfer: Fox Float DPS Performance Schaltung: SRAM NX Eagle, 12-Gang Bremsen: SRAM Guide RE, 4-Kolben Laufräder: Roval Traverse 29", tubeless-ready Turbo Levo Comp Alloy 2022 Rahmen: M5 Premium Aluminum Motor: Specialized 2.2, 90 Nm Drehmoment Akku: 700Wh Gabel: Fox Float 36 Rhythm, 160mm Dämpfer: Fox Float DPS Performance Schaltung: SRAM GX Eagle, 12-Gang Bremsen: SRAM Code R, 4-Kolben Laufräder: Roval Traverse 29", tubeless-ready Turbo Levo Comp Alloy 2023 Rahmen: M5 Premium Aluminum Motor: Specialized 2.2, 90 Nm Drehmoment Akku: 700Wh Gabel: Fox Float 38 Performance, 160mm Dämpfer: Fox Float X Performance Schaltung: SRAM GX Eagle, 12-Gang Bremsen: SRAM Code R, 4-Kolben Laufräder: Roval Traverse 29", tubeless-ready Turbo Levo Comp Alloy 2024 Rahmen: M5 Premium Aluminum Motor: Specialized 2.2, 90 Nm Drehmoment Akku: 700Wh Gabel: RockShox Lyrik Select, 160mm Dämpfer: RockShox Super Deluxe Select+ Schaltung: SRAM GX Eagle, 12-Gang Bremsen: SRAM Code RSC, 4-Kolben Laufräder: Roval Traverse Alloy 29", tubeless-ready Hier hast du noch eine Auflistung der Änderungen: Motor: Seit 2022 wird der Specialized 2.2 Motor verwendet, der 90 Nm Drehmoment liefert. Akku: Ab 2021 ist ein 700Wh Akku Standard. Schaltung: Die Modelle sind mit SRAM 12-Gang-Schaltungen ausgestattet, wobei die GX Eagle seit 2022 Standard ist. Bremsen: Seit 2022 werden SRAM Code R Bremsen verwendet, ab 2024 Code RSC.1 point
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Hast mal die Schraube vom Akku gelöst, den Akku etwas herunter kommen lassen und dann wieder hoch schieben? Der Spalt ist zwar unschön, aber technisch macht das nix. Bei meinem ist der nicht so groß und nicht so schief. Wie gesagt, ich würde mal den Akku lockern und neu platzieren.1 point
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Hallo zusammen, wenn das Rad auf dem Kopf steht, funktioniert das Entfernen des Akkus meiner Meinung nach etwas besser bzw. kontrollierter. Hakt es auf den letzten Zentimetern, einfach den Akku hoch und runter bewegen (nicht seitlich) und mit wenig Kraft langsam und Stück für Stück rausziehen. Das muss klappen, so ähnlich wurde er ja auch vorher eingesetzt. Schleifspuren gibt es nicht direkt am Akku, sondern nur an den Kunststoffteilen (das sind die, bei denen es hakt ...), die dafür sorgen, dass der montierte Akku oben fest sitzt und kein Spiel hat. Ich denke, wenn der Akku 10-20 Mal entfernt wurde, wird es besser und relativ leicht flutschen. Besser so, als ein im Rahmen klappernder Akku 🙂 Viele Grüße, Michael1 point
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Die sind alle gleich bei den Codes. SRAM Sinter gehen gut, Trickstuff Power hat viel Dampf, verschleißt aber schnell. Galfer hat welche im Programm, aber die waren auch nicht deutlich besser als die vorangenannten. Was dir bei langen Abfahrten helfen kann, sind größere Bremsscheiben. 220er bspw.1 point
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Hi harryb50, hier könntest du ihn mit neuen Zellen ausstatten lassen für 500€: https://www.liofit.com/specialized-reparatur/specialized-turbo-vado-sbc-b09/ Noch ein Anbieter: https://akku123.de/e-bike/zellentausch/specialized/ Bei Specialized wird der SBC B09 gar nicht mehr aufgeführt. Der B10 wird als erster im Vado gelistet: https://support.specialized.com/turbo/de/turbo-full-power-systems/batteries Bezüglich Kompatiblität, Specialized sagt, dass die Turbo Vado Batterie mit allen Vados kompatibel ist. Siehe: Turbo Vado Battery £900.00 This is a custom Li-Ion Turbo Vado Battery that has a 604Wh capacity that works with all Turbo Vado models. It's fully integrated with the frame, removable for easy charging, and lockable for added security. Battery features a 604Wh capacity. Works with all Turbo Vado models. Lockable and down tube integrated. Chargeable either on- or off-the-bike. Includes LED power indicator. Hier (link von oben) steht dann: https://support.specialized.com/turbo/de/turbo-full-power-systems/batteries Vorhanden im: Turbo Vado/Como Gen1 Teilenummer: 98917-5633 (Lieferung ohne Abdeckung) Beschriftet als: SBC - B10; SBC - B11; SBC - B17 Würde also deutlich "ja" sagen. Der Akku kostet bei Bike24 bspw. u1000€: https://www.bike24.de/p1237934.html1 point
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Hey Dieter, bei mir war es letzte Woche ähnlich ! Bei mir lag es am Stecker der nicht richtig am Akku connected hat. Grund waren kleine Metallteile die der Akku am Ladeport „angesaugt“ hat. Schau mal ob am Akku irgendwas magnetisches am Ladeport hängt was da nicht hingehört ! ✌🏼1 point
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So, am WE Probefahrt bei winterlichen Bedingungen gemacht...es lag am Dämpfer, mit dem neuen Teil ist endlich Ruhe!1 point
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Falls du ein iPhone hast, kannst du (so wie ich) einen AirTag im Fahrrad verstecken und danach bequem tracken. Kostet ja nicht die Welt.1 point
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Sorry, hat etwas gedauert! Vielen Dank für den Hinweis, das klappern ist ohne die Caps weg 😊1 point
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Der 4. Mai 2023 bringt ein neues Turbo Levo SL auf den Markt. Das vor 3 Jahren veröffentlichte, jetzt alte Modell, wird nun abgelöst von einem neuen Levo SL, welches einen neuen Motor und überarbeitete Geometrie hat. Es lehnt sich nun star am Stumpjumper Evo ohne Motor an. Der SL 1.2 Motor hat 50 nm Drehmoment und 320 Watt. Das ist nun vergleichbar mit dem Trek Fuel ExE und dem Orbea Rise. Optisch erkennt man das neue Levo SL am geraden Oberrohr, welches den Schwung des vorigen Modells nicht mehr hat. Die Preise der vier Modelle starten bei 7900 € für das Comp SL, gehen dann auf 11500 für das Pro Modell um schließlich bei schweißtreibenden 14000 € für das S-Works und 15000 für das S-Works LTD zu enden. Folgend sieht man die Topversion S-Works LTD: Zur Rahmengeometrie und Verstellbarkeit gibt es ein ausführliches Video: Dazu auch noch ein erklärendes Video zum Turbo Modus beim neuen Levo SL: Die Kabelführung des SL ist zum Glück nicht verschlimmbessert worden. Kein Steuersatzkabelsalat wie bei einigen jüngst veröffentlichten Bikes, sondern ordentlich durch eine Öffnung an der Seite. Es ist zudem mit der neuen SRAM Transmission kompatibel und hat unten Platz für eine Wasserflasche oder einen range extender. Im Lenkkopf findet sich das SWAT tool wieder. Schöne Details sind die Geometrieverstellungen. 2 Steuersatzeinsätze für steilere oder flachere Lenkwinkel, dazu die Möglichkeit hinten ein 29" oder 27,5" Rad einzubauen. Man kann aus 6 verschiedenen Rahmengrößen wählen, so sollte nahezu jeder fündig werden. Wie findet ihr das neue Levo SL? Ist es viel besser eurer Meinung nach als das Vorgängermodell?1 point
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Am Dienstag werde ich beim Händler in Pfaffenhofen an der Ilm mein Bike vorbeibringen. Dann hoffe ich, dass was vorwärts geht.1 point
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Da wären ja dann das Levo SL oder Kenevo SL, das Orbea Rise, das Pivot Shuttle oooooder aber auch das sehr hochgelobte Trek Fuel EXe interessant. Zum Letztgenannten gibts auf Pinkbike einen Artikel: https://www.pinkbike.com/news/review-trek-fuel-ex-e-99-xx1-axs.html1 point
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Für das Unterrohr könntest du dir als Schutz einen Carbonschutz von Rockguardz montieren: https://rockguardz.com/product/rockguardz/specialized/kenevo-sl/ Die funktionieren und schützen dann bei Aufsetzern am Rahmen und Gehäuse. Beim Kettenblatt bist du mangels einer Aufnahme für einen Kettenringschutz relativ machtlos leider. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht, aber ich wüsste nicht, ob und wie du es montiert bekämst. https://www.funnmtb.com/products/zippa-bash/1 point
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Hey, habe das selbe Problem und zusätzlich knarzt es ab 24 km/h, bei meinem Levo S- Works ordentlich. Gekauft im März und jetzt 100 km runter. LG Marcel1 point
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Fabio kaufte vor circa einem Jahr ein Specialized Stumpjumper mit Alurahmen. Relativ unbedarft, er wollte ein cooles Fully, mit dem man alles mögliche machen kann. Da das Budget für einen (jetzt ehemaligen) Studenten etwas enger gesteckt war, er aber mangels schrauberischer Fähigkeiten damals ein neues Bike wollte, passte das Stumpy gut in sein Anforderungsprofil. Nun, ein Jahr später, habe ich es in die Finger bekommen, um ein Fazit zu ziehen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Nicht von einem Bling Bling Bomber, sondern von einem daily rider, der den Kosten-/Nutzenfaktor hoch hängt. Die Ausstattung des Bikes ist eher basal. Im S4 Rahmen werkeln eine Fox 34 und ein Float DPS. Die Stopperei wird erledigt von SRAMs G2 Bremse, quasi der direkte Nachfolger der Guide 4 Kolben Bremse. Montiert waren die serienmäßigen organischen SRAM Beläge, die nach einem Jahr Benutzung immer noch ordentlich aussahen. Der Sattel stammt aus dem Specialized-Regal, die daran geschraubte Sattelstütze hat X-Fusion geliefert. Der Antrieb besteht aus SRAM NX Komponenten. Fabios Schuhe nehmen auf Crankbrothers Stamp Alupedalen platz. Für das extra bisschen Schmerz hat er den originalen abgefahrenen Hinterreifen mit einem Magic Mary ersetzt. Vorne läuft noch der originale Specialized Butcher. Wie man auf den Fotos erkennen kann, ist der Pflegezustand des Bikes eher fragwürdig gewesen. So hat weder das Fahrwerk noch der Antrieb viel Pflege gesehen. Ungepflegt brachte das Stumpy in der vorgestellten Ausbaustufe ganz normale 15,1 kg auf die Kofferwaage. Mit ein bisschen Hilfe und geringem Geldeinsatz, dürfte sich schnell mindestens ein halbes Kilo sparen lassen. Für ein Alutrailbike schon echt ganz gut. Doch bevor ich mit Messen und genauem Anschauen begann, musste erst einmal der Schmutz weichen. An einige Stellen kommt man nur mit Bürste und Spüli nicht, daher war demontieren angesagt. Kurz darauf war es schon ansehnlicher und vor allem anfassbar. Der Antrieb war gebraucht, aber ich würde meinen, Kettenrad und Kassette waren noch in okayem Zustand. Allein die Kette war so tot, die lohnte es eigentlich nicht, nochmal zu montieren. Das Park Tool CC-2 zeigte 100% (und mehr wenn es könnte) Verschleiß. Das Fahrwerk war okay, es hielt die Luft und reagierte auf Veränderungen der Dämpfung. Die Einstellbarkeit der Fox 34 und des DPS Dämpfers waren ordentlich. Ich denke, mehr braucht man nicht unbedingt für ein Trailbergfahrrad. So ging es also raus auf den Berg und ich konnte im nun sauberen Zustand mal sehen, wie sich das Stumpjumper nach einem Jahr schlägt. Die SRAM Schalteinheit verrichtete ihren Dienst wie im Neuzustand, auch wenn Antrieb und Bauteile teilweise stärker genutzt waren. Der Shifter reagierte deutlich und knackig. Das NX Schaltwerk reagierte direkt und ohne Murren. Den Lockout an der längeren Rampe habe ich nicht nutzen müssen. Das Wippen des Hinterbaus hält sich in Grenzen. Lediglich die Zugstufe habe ich relativ schnell 2 Clicks langsamer gedreht. Der Dämpfer reagierte umgehend auf die Änderung und zeigte eine angepasste Reaktion. Auch die X-Fusion Sattelstütze tat ihren Dienst unauffällig. Was auf der negativen Seite auffiel war der Sattel. Dieser war nach der Benutztungszeit schon so glatt, dass es unangenehm war. Oben angekommen folgte ein Mix auf schwarzen und blauen Trails. Die Fahreindrücke waren ziemlich positiv. Das Alustumpy tat das, was ich davon erwartet habe. Es war neutral zu fahren, im steileren Geläuf spaßig zu pilotieren und das Handling hat mich überzeugt. Die Bremsen haben nicht viel getaugt. Ich als 90 kg Fahrer habe die Bremse relativ fix überfordert, so dass sie viel Handkraft benötigt, um Fahrer und Ross zum Stehen zu bringen. Aus Erfahrung weiß ich, dass scharfe Bremsbeläge wie Trickstuff Power nur bedingt Abhilfe schaffen. Leichtere Fahrer können mit der Bremskraft der G2 auskommen. Das Fahrwerk performte im Rahmen der Einstellungsmöglichkeiten gut. Jedoch habe ich mir mehr Progressivität der Dämpfung gewünscht. Meine Idee dazu war, 3 Token in die Gabel zu montieren. Ohne diese fehlt einfach Reserve, wenn es schnell, steil oder holprig wird. Die Reifenwahl wäre nicht meine erste gewesen. Der Butcher in der Front machte einen okayen Eindruck, kann aber mit Magic Mary, Maxxis Assegai oder Continental Der Kaiser Apex (Downhillversion) nicht mithalten. Warum am Heck eine magische Maria montiert wurde erschließt sich mir nur mit dem Argument, dass man keinen anderen Reifen zur Hand hatte. Hier sollte ein etwas besser rollender Reifen wie ein DHR2, Schwalbes Big Betty oder der neue Nobby Nic oder Contis Der Kaiser zum Einsatz kommen. Generell ist das Alustumpy ein richtig gutes Trailbike. Auch in der dargebotenen Ausstattung hat es viele positive Punkte auf der Haben-Seite. Um es etwas potenter zu gestalten, würde ich persönlich eine andere Bremsanlage montieren. Der Sattel müsste sicherlich gehen. Und zu guter letzt sollten für ein paar Taler einige Token den Weg in die Gabel finden. Dann wäre es ein passendes Setup, das man nur schwerlich erschrecken kann.1 point
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Butcher, Eliminator, Cannibal. Von blutigen Namensgebungen hat man bei Specialized schon einiges vom Stapel gelassen. Der neue Reifen der Mannen und Frauen aus den USA schimpft sich also Cannibal, der Kannibale. Da passt es ins Bild, dass der Specialized Cannibal für das Gröbste zuständig sein soll, was das Unternehmen auf die MTBer loslässt. Mit der Gripton T9 Mischung geht Specialized eindeutige Wege. Keine weichgespülte Mischung für leichtes Rumrollen, sondern gleich dem Ziel Grip, Grip, Grip verschrieben. Je größer die Zahl hinter dem Buchstaben, desto griffer ist der Reifen. Die Karkasse ist mit 60 tpi angegeben. Etwas, was man bei Downhillreifen öfter sieht. Je niedriger die tpi (threads per inch = Nähte pro inch) Werte sind, desto mehr Gummi passt auf diese Fläche. Die Größen des Specialized Cannibal MTB Reifens sind schnell gezeigt. 29" x 2,4" oder 27,5" x 2,4". So einfach, so kurz. Auf die Waage bringen beide Reifengrößen allerdings ebenfalls Downhillgewicht. Circa 1400 g für den 29er und 1360 für den 27,5er sind schon eine verdammt schwergewichtige Ansage. Die großen Seitenstollen sollen dem Kurvengrip helfen. Auffällig ist, dass diese keine Aussparungen haben. Diese findet man in der Mitte, einmal als Querlinie und einmal als U. Diese sollen dem Bremsverhalten helfen. Die Größe der Mittelstollen hat die Aufgabe, dass sich der Reifen in den Boden gräbt, um Traktion zu generieren. Die Montage des Cannibal ist etwas mühseliger als bei Trailreifen, was allerdings durch die doppellagige Konstruktion und die generelle massive Ausführung zu erwarten ist. Das tubeless Setup gilt als unproblematisch. Tester haben den Reifen sogar ohne Kompressor aufgepumpt und abgedichtet. Ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung der Technologie in den letzten Jahren. Das Fahrverhalten des Reifens macht deutlich, was schon oben angesprochen wurde. Will man langsam und technisch unterwegs sein ist der Grip da, aber dieser Reifen ist für das zügige Ballern gebaut worden. Sobald es unromantisch und holprig wird, beginnt der Cannibal zu glänzen und kann seine Stärken ausspielen. Der Reifen ist primär für trockene Bedingungen konzipiert. Er kann im Nassen performen, allerdings ist er kein Matsch- und Schmuddelweddareifen wie der Hillbilly oder Maxxis´ Shorty. Mit wem muss sich der Specialized Cannibal also messen? Die Platzhirsche in diesem muskelbepackten Schwergewichtssegment sind Maxxis´ Assegai DH, Schwalbes Magic Mary Super DH und wahrscheinlich noch der Michelin DH 22. Preislich ist der UVP bei 70 €, was also eher Richtung 45 bei den Onlineshops wie Bike24, Bike Components und R2 gehen könnte. Mehr? Mehr: https://www.specialized.com/si/en/cannibal-grid-gravity-2bliss-ready-t9/p/218873?color=356860-218873&searchText=00122-34021 point
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Die Qualifikation lief so: Elite Women 1st. Camille Balanche: 5:20.684 2nd. Vali Höll: +1.794 3rd. Myriam Nicole: +6.128 4th. Marine Cabirou: +7.027 5th. Eleonora Farina: +8.997 Elite Men 1st. Laurie Greenland: 4:37.960 2nd. Charlie Hatton: +2.294 3rd. Greg Minnaar: +2.490 4th. Amaury Pierron: +2.856 5th. Bernard Kerr: +3.411 Junior Women 1st. Phoebe Gale: 5:33.107 2nd. Aimi Kenyon: +13.501 3rd. Gracey Hemstreet: +15.538 4th. Delia Da Mocogno: +25.469 5th. Jenna Hastings: +25.561 Junior Men 1st. Jackson Goldstone: 4:40.704 2nd. Jordan Williams: +0.659 3rd. Remy Meier-Smith: +5.481 4th. Kenneth Pinkerton: +10.599 5th. William Brodie: +14.3951 point
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Auf Kundenanfrage hat der Specialized Kundensupport in den USA die Information geteilt, dass es zu einem running change bei den Enduro Rahmen gekommen ist. Ein running change bedeutet, dass es eine Änderung am bereits eingeführten und auf dem Markt befindlichen Produkt gibt, ohne dass es eine kommunizierte Modellveränderung gibt. Konkret bedeutet dies, dass Specialized nun alle Enduro Rahmen mit verstärkten Carbonlaminaten ausstattet, um der beschriebenen Situation vorzubeugen. Die Mitteilung lautete wie folgt. In Bezug auf das Steuersatzlagerproblem, dies wurde eingehend von unserem Management Team bearbeitet und die nötigen Schritte das Areal mit verschiedenen Carbonlagen zu verstärken wurden eingeleitet. Alle neuen Enduro Rahmen sind mit dieser Änderung ausgestattet. Die Zahl der auftretenden Fälle hat sich signifikant verringert und ist nahezu nicht mehr existent durch das neue Carbongeflecht.1 point